HC DAVOS - Es geht los!
Die Geburtsstunden des traditionsreichsten Schweizer Hockey Clubs.

1921 Dr. Paul Müller gründet zu Beginn des Jahres 1921 den Hockey Club Davos. Er hat dem bereits 1918 entstandenen Gäste- und Mittelschulclub die heute noch bestehende Form gegeben.

1923 Dr. Carl Spengler gründet den nach ihm benannten Spengler Cup. Erster Turniersieger wird Oxford University. Das Turnier entwickelt sich in der Folge zu einem Eishockey-Event mit internationaler Ausstrahlung, das traditionell zwischen Weihnachten und Neujahr ausgetragen wird – 2012 bereits zum 86. Mal. 

1926 Davos gewinnt seinen ersten Schweizermeistertitel mit einem 4 : 2 Sieg gegen Gstaad.

1927/29/30/31 Mit insgesamt fünf Titeln dominiert der HCD die Schweizer Eishockeyszene bereits  im ersten Jahrzehnt nach der Clubgründung. 

Die eigentliche Gründung des heutigen Hockey Club Davos geht auf das Jahr 1918 zurück,  als Dr. Kurt Wüest die Initiative ergriff einen Schüler- und Gästeclub zu gründen. Die eishockeybegeisterten jungen Leute spielten bereits gegen St. Moritz.

Mit dem Zuzug von Dr. Paul Müller als Goalkeeper bestritt die junge Davoser Mannschaft verschiedene Spiele wiederum gegen St. Moritz. Unter der Führung von Dr. Paul Müller sen. wurde dann 1921 der Spielbetrieb stark erweitert und Mannschaften aus Zürich und Lau-sanne waren die neuen Gegner. Der erste Höhepunkt für den HC Davos war der Besuch von Oxford University, eine Mannschaft aus Kanadiern, welche die Einheimischen gleich 22:0 abfertigten.

Im Januar 1923 fanden Spiele gegen Cambridge University, Sexton’s All Englishteam (die späteren London Lions) und gegen das British Army Team statt. In diesen internationalen Kämpfen erstarkte unsere Mannschaft zusehends. Zur Förderung der internationalen Sport-beziehung stiftete Dr. med. Karl Spengler auf Weihnachten 1923 einen Wanderbecher, der in der Folge als Spengler Cup eine so grosse internationale Bedeutung gewinnen konnte und erst 1937 definitiv in den Besitz des LTC Prag übergehen sollte.

Am ersten Turnier beteiligten sich neben Oxford und Davos der Wiener Eislaufverein und Spartak Prag. Zu einem wohl unerwarteten Sieg kam der HC Davos 1925, welcher als "Champion national" die Schweiz an den Europameisterschaften 1926 in Davos zu vertreten hatte, was ein weiterer kräftiger Impuls zur Förderung des internationalen Spielbetriebes bedeutete. Die verantwortlichen Davoser entschlos-sen sich eine Eishockey-Tribüne auf dem Areal der englischen Eisbahn zu bauen. Die Hotels kauften Tribünenplätze für zwei Jahre fest und so wurde erstmals Fr. 9'500.- eingenommen. Weitere Fr. 2'500.- konnten aus der Reklame an der Bande hinter den beiden Toren ge-löst werden. Gegen 300 Personen fanden Platz auf der Tribüne und im Erdgeschoss wurden die Garderoben für zwei Mannschaften eingebaut. Bei Grossanlässen wie der Europameisterschaft wurden zusätzliche Schneerampen gebaut und mit grünen Sitzbänken erweitert.

1935 wurde auf diesem Areal die Weltmeisterschaft ausgetragen, wobei bis drei Spielfelder benötigt wurden. In der Folge war der Spiel-betrieb auf der neuen Kunsteisbahn bei guter Witterung von der Unterlage her gewährleistet. Die Davoser Kunsteisbahn war die zehnte in der Schweiz und neu war der Sommerbetrieb. Am Spengler Cup wurde die Besetzung immer besser und es konnten gute, spannende Spiele gezeigt werden. Leider kam es öfters vor, dass diese Spitzenspiele durch Schneefall beeinträchtigt wurden, so dass sogar Spiele ab-gebrochen werden mussten.






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